Messungen von schnell veränderlichen Spannungen bei Schalthandlungen in einer 380-kV gasisolierten Schaltanlage

VFT-Messung


Hoch- und Höchstspannungssysteme - das Rückgrat für die Stromversorgung

Hoch- und Höchstspannungssysteme mit den Spannungsebenen 110-kV, 220-kV und 380-kV stellen das Rückgrat für die Stromversorgung für Industrie und Privathaushalte dar. Damit ein sicherer und stabiler Netzbetrieb gewährleistet werden kann,

ist es erforderlich, dass das Hochspannungsnetz allen möglichen internen (Schalthandlungen) und externen Beeinflussungen (atmosphärische Entladungen) standhalten kann.




Bild rechts: gasisolierte Schaltanlage 

gasisolierte Schaltanlage

Zur Änderung der Netzkonfiguration in Hochspannungssystemen werden gezielte Schalthandlungen durchgeführt.

Durchführung gezielter Schalthandlungen. Zur Änderung der Netzkonfiguration in Hochspannungssystemen werden gezielt Schalthandlungen durchgeführt. Bei der Durchführung von Schalthandlungen erfolgt ein Wechsel zwischen zwei stationären Zuständen und es kommt zu Ausgleichsvorgängen im Hochspannungssystem. Diese Ausgleichsvorgänge sind durch schnelle Veränderungen der Spannungen charakterisiert. Die Zeitbereiche der Ausgleichsvorgänge können sich im Bereich von Mikrosekunden bis hin zu Millisekunden befinden.

Trennerschaltungen. Speziell bei Trennerschaltungen in gasisolierten Hochspannungsanlagen (also in gekapselten Hochspannungsanlagen, siehe Foto oben) treten sehr schnell veränderliche Spannungen mit Frequenzbereichen bis in den MHz-Bereich auf - sogenannte VFTs (very fast transients).


VFT-Messung bei Spannungen in einer 380-kV gasisolierten Schaltanlage.

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